Augsburg    

Neues Konzept für das Wunder von einst

Augsburg - Andres Lepik, Direktor des Architekturmuseums der TU München und die Wissenschaftliche Mitarbeiterin Barbara Wolf widmen sich im Architekturmuseum Augsburg mit der Ausstellung "Gewonnen - Verloren - Unentschieden" dem 1951 eröffneten Rosenaustadion, das im Jahre 2014 in die Denkmalliste eingetragen wurde. Für das Stadion, das zu seiner Entstehungszeit als "eine der größten und modernsten Anlagen Deutschlands" gerühmt wurde, muss nun ein tragfähiges Konzept entwickelt werden, das architektonisch wie städtebaulich überzeugt.

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Dieser Aufgabenstellung widmete sich ein vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz ausgeschriebener internationaler Workshop, der im September 2016 in den Räumen des Architekturmuseums Schwaben stattfand.
Die Ergebnisse werden nun in der dreigeteilten Ausstellung, präsentiert, die seit 8. Februar bis 8. April jeweils von Donnerstag bis Sonntag, 14 bis 18 Uhr in den Räumen des Architekturmuseums gezeigt wird. Im ersten Raum können die Besucher Bilder der Glanzzeit des Stadions bewundern, im zweiten Raum präsentieren sich die Ergebnisse des Workshops und im dritten Raum wird ein Film über das "architektonische Wunder" gezeigt.
Die drei Ergebnisse des Workshops haben alle eines gemeinsam: Das Baudenkmal wird ohne Substanzverlust erhalten und die Zäune kommen allesamt weg, um das Stadion besser der Öffentlichkeit zu präsentieren. So deutet das Konzept "Rosenow", das als einziges sofort verwirklicht werden könnte, durch gezielte Inwertsetzung prägender Elemente das Areal zu einer öffentlichen Parkanlage um.


Von Christine Hornischer


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Veröffentlicht am 17.02.2018 23:00 Uhr




 

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