Altomünster    

Altomünsters Museumsverein ist griabig und offen für alles

Altomünster - Mit jugendlicher Frische, abgesehen vom Durchschnittsalter der Mitglieder, konnte jetzt der Museums- und Heimatverein Altomünster seinen 25. Geburtstag feiern. Er tat dies nicht pompös, sondern so, wie er sich all die Jahre verhalten hat: schlicht, einfach, gemütlich und "griabig", und was noch wichtig ist - offen für alles.

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In diesem Sinne wurde eine schöne Feierstunde im Kapplerbräusaal gehalten, bei der auch fast alle treuen Wegbegleiter da waren.

Bürgermeister Anton Kerle erinnerte daran, dass die Gründung des Museumsvereins im Jahr des Mauerfalls vollzogen worden war. Das Museum habe einen maßgeblichen Anteil daran, dass Kunst in den verschiedensten Bereichen erlebbar gemacht werde. Nicht umsonst werde Altomünster die heimliche Kulturhauptstadt des Landkreises genannt. Der Bürgermeister wünschte sich, dass das Museum auf diesem Weg weiter gehen möge und versprach, die Arbeit des Vereins stets zu unterstützen.
Landrat Stefan Löwl erinnerte an die Gründung des Museumsvereins, die auf eine Bürgerinitiative zurückzuführen war. Er dankte vor allem auch Peter Schultes und Professor Wilhelm Liebhart, die 24 Jahre lang gemeinsam die Hauptverantwortung schulterten. Es sei kein Leichtes gewesen, bereits wenige Jahre nach der Gründung den Neubau eines Museums in die Wege zu leiten und die Mittel von rund einer Million Mark aufzubringen. Dies wäre ohne die enge Zusammenarbeit mit dem Birgittenkloster, der Pfarrei und der Marktgemeinde gar nicht möglich gewesen.
Für den Ehrenvorsitzenden Peter Schultes war an diesem Abend der Zeitpunkt gekommen, Lebewohl zu sagen. Er dankte allen, "dass ihr mich ertragen habt und für eure Treue und Unterstützung". Besonders freute es ihn, dass die Altomünsterer erst ein wenig ungläubig auf das geschaut hatten, was der Museumsverein da vorhatte, "aber heute dürfen wir stolz sein auf das, was hier geschaffen wurde!"
Voller Erinnerungen kommentierten dann Peter Schultes und Prof. Dr. Wilhelm Liebhart die Powerpoint-Präsentation von Prof. Dr. Joachim Geisweid, ein Streifzug durch die Geschichte des Museumsvereins. Ein dicker Applaus gehörte auch der Vizevorsitzenden Karin Alzinger mit ihrem Team: Hildegard Mair, Rose Degner, Heidi Stich und Justine Bayer, die nicht nur für die wunderbare Dekoration des Saales gesorgt hatten, sondern auch für alle weitere Organisation.

Von Gisela Huber < Lesen Sie den ganzen Artikel in der Aichacher Zeitung oder in unserem E-Paper, für das es auch Tageszugänge gibt.


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Veröffentlicht am 18.11.2014 23:00 Uhr




 

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