Altomünster    

Sogar der Himmel schickt Grüße

Pipinsried - Buchstäblich mit Pauken und Trompeten eröffneten die Pipinsrieder Musikanten ihre Festtage zum 40-jährigen Bestehen der Blaskapelle. Nicht nur viele Ehemalige waren gekommen, sondern vor allem auch die Dorfleute und die Bevölkerung aus dem weiten Umkreis, um mit ihren Musikanten zu feiern. Mit dem Bayrischen Zapfenstreich, hoch oben am Mantelberg von Pipinsried, machten sich die Bläser selbst ein Geburtstagsgeschenk und präsentierten den vielen Gästen Blasmusik vom Feinsten. Wieder im Tal durfte in der Lampl-Halle zünftig gefeiert werden und das weit bis in die Nacht hinein.

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Der bange Blick der Verantwortlichen wurde bis zum letzten Augenblick vor dem Festauftakt nach oben gerichtet. Doch der Regen verschonte die Pipinsrieder. Fast schien es, als wollte sogar der Himmel einen schönen Gruß senden mit einer einzigen sonnenbeschienen Wolke inmitten des düsteren Grau, direkt über dem Mantelberg.
Schon die Stimmung hoch über Pipinsried ist immer ein besonderes Erlebnis. Doch das begleitende herrliche Abendrot war ein Spektakel. Und mehr noch: Am Ende des Festakts tauchte die rötliche Mondfinsternis den Berg in ein seltenes Licht. Dirigent Simon Schlatterer stellte fest: "Der Mond passt heute gut zu unseren roten Leiberln!"
Mit drei Salutschüssen wurde der Zapfenstreich eröffnet. Das Programm begann mit einer sehr schönen Serenade. Bei den Melodien zum Zapfenstreich übernahmen Ramona Lindmeyr (Trommel), Manuela Moser (Piccolo) und Matthias Fottner (Trompete) die Soloparts. Christian Schmid hatte dafür eigens den Umgang mit der Pauke gelernt, die er gekonnt schlug. Die Melodien waren sehr harmonisch, mal militärisch, mal sehr sanft. Auf jeden Fall war das Publikum begeistert davon und spendete am Ende tosenden Applaus. Von Gisela Huber
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Veröffentlicht am 29.07.2018 23:00 Uhr




 

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