Altomünster    

Hund wurde nicht erschossen

Am vergangenen Samstag ist ein zweijähriger Weimaraner beim Gassigehen urplötzlich zusammengebrochen und verstorben. Die 44-jährige Hundebesitzerin aus Plixenried (Markt Altomünster) gab bei der Polizei an, sie habe kurz vorher ein „undefinierbares Geräusch“ gehört. Da das Tier eine blutende Verletzung aufwies, wurde angenommen, der Hund sei erschossen worden. Eine entsprechende Meldung erhielt die AICHACHER ZEITUNG am Montagvormittag von der Polizeiinspektion Dachau und vermeldete sie daraufhin auf ihrer Internet- sowie Facebook-Seite. Die Aufregung online war groß. Am Nachmittag ergab eine Obduktion des Tierkörpers jedoch eine völlig andere Todesursache.

Wie die Dachauer Polizei am Montagnachmittag in einer zweiten Pressemitteilung angab, fanden sich keine Hinweise darauf, dass der Hund erschossen wurde. Bei der Untersuchung des Tieres konnte kein Projektil aufgefunden werden, vielmehr ist davon auszugehen, so heißt es in der Mitteilung, dass der Hund aufgrund eines Unglücksfalles verstarb. Im Körper des Weimaraners wurde ein 15 Zentimeter langer Ast aufgefunden, der die Lunge durchbohrt hatte. An den Folgen dieser Verletzung verendete der Hund. Der Vorfall ereignete sich am Samstag gegen 17.30 Uhr beim Gassi gehen. Das Frauchen des Weimaraners fuhr mit dem Rad nur zehn Meter hinter ihm. Sie hört ein merkwürdiges Geräusch, ein Vogel schreckte aus dem benachbarten Wald auf und urplötzlich lag ihr Hund am Boden. Wenig später verstarb er.

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Veröffentlicht am 28.08.2017 15:10 Uhr




 

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