Altomünster    

Beeindruckender Blick hinter die Kloster-Mauern

Altomünster - Mit so vielen interessierten Gästen hatte die Priorin des Altomünsterer Birgittenklosters, Sr. Apollonia, nicht gerechnet, als am Sonntag erstmals zu einem "Tag der offenen Tür" ins Kloster eingeladen war. Den ganzen Nachmittag riss der Besucherstrom nicht ab, so dass die Öffnungszeit sogar noch um eine Stunde verlängert wurde.

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Allerdings teilten sich Freude und Leid an diesem Tag, denn neben all dem Trubel, der plötzlich hinter den Klostermauern herrschte, war auch die Trauer im Haus zu spüren, da Sr. Pia Regina am gleichen Morgen verstorben war (wir berichteten). Es war verständlich, dass sich die Priorin deshalb nur auf die Begrüßung der Gäste beschränkte und die Führungen Bruder Jörg Fehlner überließ, der seit einiger Zeit im Kloster mithilft. Auch der Altomünsterer Historiker Prof. Dr. Wilhelm Liebhart übernahm Führungen durchs Haus.
Zum einen sollte den Besuchern das neu geplante Burnout Zentrum vorgestellt werden, dass vor allem in einigen Teilen des Gästehauses entsteht. Entsprechend waren diese Räume mit den Vorstellungen der Arbeitsgebiete und mit vielen Gesprächspartnern zum Thema bestückt. "Ziel ist es, den Menschen im Vorfeld eines Burnout zu helfen, denn nach Ausbruch eines solchen müssten sie freilich in einer Klinik behandelt werden", erklärte Liebhart.

Von Gisela Huber


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Veröffentlicht am 05.08.2015 23:04 Uhr




 

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