Aichach    

Demonstration gegen Windräder

Adelzhausen/Hohenzell (hok) So einen Auflauf hat der beschauliche Adelzhausener Forst wohl noch nie gesehen: An die 220 Windkraftgegner demonstrierten am Samstag gegen die ihrer Meinung nach schädliche Energiegewinnungsmethode. Zudem hatte die Vhs Altomünster zu einer Besichtigung eines der fünf Windräder eingeladen - Franz Uhl, Geschäftsführer der Ellwanger Firma "Uhl Windkraft GmbH", informierte rund 50 Interessierte über die Funktionsweise der Windturbine. Deren Teilnehmer begaben sich übrigens mehrheitlich mit Autos an die Stätte des Geschehens mitten im Forst.

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Dass beide Veranstaltungen zeitgleich über die Wald-Bühne gingen, war freilich kein Zufall. Martin Heitmeir, Chef der Hohenzeller Bürgerinitiative "Unser Wald", erklärte der Aichacher Zeitung: "Wir wollten bewusst einen Gegenpunkt dazu setzen." Bernd Huhnt, Sprecher der Dasinger Interessengemeinschaft "Bürger für Transparenz und Gesundheit" (BTG), ergänzte: "Uns geht es vor allem um Aufklärung. Die Mehrzahl der Menschen kennt immer noch nicht die Gefahren, die von den Anlagen ausgehen." Huhnt verglich die gesundheitlichen Folgen von Windrädern gar mit denen, die von Atomkraftwerken ausgehen. "Regierungen reagieren nur auf Proteste", fügte der Dasinger hinzu. Und Heitmeir meinte: "Das Wichtigste ist, dass das 10-H-Gesetz möglichst schnell kommt." Um 13.30 Uhr setzte sich der Demonstrationszug in Tremmel in Bewegung, das Ziel war die Kreuzung zwischen den Windkraftanlagen eins und fünf - letztere nutzte Uhl für seine Informationsveranstaltung.
Auf der Lichtung hatten 13 Bürgerinitiativen aus nah und fern ihrer Informationstafeln aufgestellt - von der Rentabilität der Anlagen bis zum umstrittenen Infraschall war alles dabei.

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Veröffentlicht am 09.11.2014 23:04 Uhr




 

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