Aichach    

Direktkandidaten stehen fest

Aichach - Jetzt ist es amtlich: Im Landkreis Aichach-Friedberg konkurrieren zehn Bewerber um das Direktmandat für den nächsten bayerischen Landtag. Im Landkreis Dachau sind es zwölf Kandidaten. Die Wahlkreisausschüsse der Regierungen von Schwaben und Oberbayern haben alle Wahlvorschläge geprüft und die Kandidaten endgültig zugelassen. Die Widerspruchsfrist ist abgelaufen.

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Am 14. Oktober werden die 180 Sitze im bayerischen Parlament neu vergeben. Die Wählerinnen und Wähler haben jeweils zwei Stimmen. Denn die Hälfte der Sitze in den 90 Stimmkreisen wird über Listen vergeben, die andere Hälfte an den jeweiligen Direktkandidaten mit den meisten Stimmen. Das waren zuletzt Peter Tomaschko im Landkreis-Aichach-Friedberg und Bernhard Seidenath im Landkreis Dachau - beide für die CSU, die in Bayern zuletzt 89 von 90 Direktkandidaten in den Landtag schickten. Allein in München-Milbertshofen gelang es der SPD, die CSU zu überrunden.
Auch unter den anderen Bewerbern gibt es bekannte Gesichter. Im Stimmkreis steigt wieder Simone Strohmayr für die SPD in den Ring. Auch FDP-Mann Karl-Heinz Faller ist ein Wiederholungstäter.
Im Landkreis Dachau setzt die SPD erneut auf ein prominentes Zugpferd: Der frühere Indersdorfer Hauptschulleiter Martin Güll ist seit zehn Jahren Mitglied im bayerischen Landtag - und will weiter machen.
Mit zwei Parteien der Direktkandidaten hatten es die Wähler im Aichacher und Dachauer Land bislang noch nicht zu tun: Mit der V-Partei3 und Mut. Erstere hat wesentliche Teile ihres Programms im Namen: Die drei "V"s stehen für Veränderung, Vegetarier und Veganer. Das Kürzel Mut steht für Mensch, Umwelt, Tierschutz und erklärt sich damit fast von selbst. Mut versteht sich als Gegenentwurf zu rechtspopulistischen Tendenzen.
Der Partei geht es um Bürgerrechte und soziale Gerechtigkeit, gesellschaftliche Vielfalt und Friedenssicherung.

Von Carina Lautenbacher
 


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Veröffentlicht am 22.08.2018 23:00 Uhr




 

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