Affing    

Bilanz bei der IGUSAG

Gebenhofen (JS) An der Jahreshauptversammlung der IGUSAG (Interessengemeinschaft Umgehungsstraße Anwalting -Gebenhofen) nahmen rund 70 Mitglieder und Interessierte teil. Nach den Berichten des Schriftführers Konrad Ertl und des Schatzmeisters Matthias Steinherr ...

<p>Bilanz bei der IGUSAG </p>

Gebenhofen (JS) An der Jahreshauptversammlung der IGUSAG (Interessengemeinschaft Umgehungsstraße Anwalting -Gebenhofen) nahmen rund 70 Mitglieder und Interessierte teil. Nach den Berichten des Schriftführers Konrad Ertl und des Schatzmeisters Matthias Steinherr informierte Vorsitzender Josef Schmid die Anwesenden über die Arbeit und Aktivitäten der IGUSAG in den zurückliegenden Monaten. Er stellte das Verkehrsgutachten des Ingenieurbüros Obermeier aus Augsburg zur Variante Ostumfahrung und das dazugehörige naturschutzfachliche Gutachten des Landschaftsarchitekten Karl Ecker aus Schrobenhausen vor.

Zur geplanten Westumfahrung Mühlhausen listete er die Probleme auf, die zu enormen Kostensteigerung führen. Dabei handele es sich um ein Bodengutachten, den Campingplatz Ludwigshof, die Flurbereinigung Lechhausen III, der Flugplatz Mühlhausen und die Probleme beim Naturschutz. Die IGUSAG hat zum Naturschutz für die Westumfahrung Mühlhausen ebenfalls ein Gutachten erstellen lassen. Darin wird von FFH-Gebieten, europaweit seltenen Pflanzen und vom aussterben bedrohten Tieren berichtet. Die bisher geplanten Kosten von etwa 6,5 MillionenEuro würden deshalb auf rund zehn Millionen Euro steigen, so Schmid. Ein weiteres Problem bei der Westumfahrung sei die fehlende Vereinbarung zwischen der Stadt Augsburg und der Gemeinde Affing. Der Augsburger Stadtrat habe bisher der notwendigen Vereinbarung, die seit 2007 vorliegt, nicht zugestimmt.

Über die geplante Nordumfahrung Affing berichtete er, dass diese im Entwurf des 7. Ausbauplanes für Staatsstraßen in Bayern (Stand Februar 2011) aktuell von der Dringlichkeitsstufe 1 in 1 R (Reserve) zurückgestuft wurde. Was bedeutet, dass ein Umsetzungszeitraum frühestens für die Jahre 2021 bis 2025 vorgesehen ist.

Schmid berichtete, dass die IGUSAG derzeit 120 Mitglieder hat, davon etwa 40 Landwirte und Grundstückseigentümer, die von der Nord- und Westumfahrung betroffen sind. Bei den turnusgemäßen Neuwahlen stellten sich alle Vorstandsmitglieder und Beiräte zur Wiederwahl und wurden bestätigt. Die Zahl der Beiräte wurde von fünf auf sechs erhöht. Als neuer Beirat wurde Hugl Josef aus Gebenhofen einstimmig gewählt.



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Veröffentlicht am 23.03.2011 18:22 Uhr




 

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