Affing    

Viel zu tun in Affing

Affing - Den Menschen, die die Gemeinde prägen, gehörte der Abend am Samstag in der Affinger Mehrzweckhalle. Die Gemeinde hatte zum Bürgerempfang geladen: Zur Begegnung, zum Gespräch aber auch, um sich kulinarisch am Buffett verwöhnen zu lassen. Bürgermeister Markus Winklhofer wollte "einfach ein bisschen zurückgeben" - aufwiegen lasse sich der Einsatz der Menschen ohnehin nicht.

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Eingeladen waren traditionell auch die Jungbürger der Gemeinde. Die 18-Jährigen rief Winklhofer dazu auf, ihr Privileg, mitentscheiden zu können, zu nutzen und sich in die Gesellschaft einzumischen. "Ohne euch geht es nicht."
Im kurzen offiziellen Teil blickte Winklhofer auf das vergangene Jahr zurück - und vor allem in die Zukunft: 2019 steht der Bau der Mittagsbetreuung in Affing an. Weiter voranbringen will die Gemeinde auch die Umfahrungen, um 2020 zu einem Planfeststellungsbeschluss für die Westumfahrung zu kommen. Wegen der Komplexität der Themen prophezeite Winklhofer auch: "Viele neue Projekte werden wir nicht anstoßen können, wir haben schon viel zu tun."
Überall würden Umgangsformen weniger geachtet, Auseinandersetzungen dominierten. Doch die Nachrichten oder ein Blick in die Zeitung zeigten auch, dass Streit schadet, meinte Winklhofer. Das habe etwa die CSU im vergangenen Jahr erfahren müssen. "Ohne Gemeinschaft ist alles nichts, das ist der Kern in allen Bereichen", so der Bürgermeister. "Wir leben in einer eiligen schwierigen Welt, einfache Lösungen sind nicht immer möglich". Als Beispiele auf kommunaler Ebene nannte Winklhofer Vergaberichtlinien für Bauplätze oder Planfeststellungsverfahren. Immer bestehe das Risiko eines Rechtsverfahrens, das sei Folge und Mitursache zugleich.
Von Verena Heißerer
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Veröffentlicht am 13.01.2019 23:00 Uhr




 

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