Affing    

Nordumfahrung wartet auf Westumgehung

Affing (vga) Grundsätzlich können die West- und Nordumfahrung jeweils für sich gebaut werden. Allerdings: Nach dem derzeitigen Stand der Planungen geht das Staatliche Bauamt, das die Nordumfahrung baut, davon aus, dass zunächst die Westumfahrung kommt.


Dafür ist die Gemeinde in sogenannter kommunaler Sonderbaulast zuständig. Die Straße wird dann wieder vom Bauamt übernommen, die Gemeinde bekommt um die 80 Prozent der Kosten für Grund, Ausgleichsflächen und den Bau erstattet.
Stefan Scheckinger vom Staatlichen Bauamt legte den aktuellen Stand dar: "Wenn die Westumfahrung rechtssicher ist, machen wir mit der Nordumfahrung weiter." Sie so ins Verfahren zu schicken, mache keinen Sinn. Sonst würde man in Mühlhausen weitere Probleme produzieren und müsste umplanen.
Manfred Klostermeier fragte nach der Mühlhausener Ortsdurchfahrt. Dass die in keinem guten Zustand ist, sah auch Scheckinger so: Der Hang rutsche sukzessive ab, es gebe keinen Radweg, Gehweg und Straße seien zu schmal. Man müsse sich klar werden, was man wolle und abstimmen, in welche Richtung es gehen soll - immer die Umfahrungen im Hinterkopf. "Es hängt davon ab, was wir mit der Straße machen wollen. Einfach schnell die Decke zu sanieren, sei vermutlich auch nicht zielführend, denn sollte danach doch ein breiterer Gehweg nötig sein, sei es schwer, dafür Mittel zu bekommen, ergänzte Christoph Eichstaedt vom Bauamt.


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Veröffentlicht am 22.01.2019 22:00 Uhr




 

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